Rainer aus Seligenstadt
Im Sommer 1995 schenkte mir ein Freund in den USA das Buch in der Originalversion „The Celestine Prophecy“. Er wollte die Gedanken und Einsichten mit mir teilen und gab mir eine seiner Ausgaben, von denen er mehrere immer im Regal stehen hatte um sie an gute Freunde zu verschenken.
Ich las das Buch auf meinem Rückflug von den USA nach Deutschland und war besonders tief ergriffen und fasziniert von den neun Einsichten, die der Auto James Redfield in dieser spannend erzählten Geschichte an die Leser weitergab. Ich suchte denn sogleich nach den deutschen Ausgaben um diese auch meinerseits mehrfach im Regal bereitzuhalten zum Verschenken an gute Freunde. Bis heute habe ich ca. 15 Bücher verschenkt und die Rückmeldungen waren besonders schön und wurden zum erfüllenden Gesprächsthema in meinem Freundeskreis.
Die zehnte Prophezeiung folgte und ich fand speziell in den USA auch schöne Ergänzungen von James Redfield, wie z.B. Kalender und Meditationskassetten.
Durch die Erkenntnisse wandelte sich meine Weltanschauung (inkl. meiner Menschenanschauung) und ich konnte plötzlich die Dinge, die sich in meiner Umgebung taten, wertvoll interpretieren und mich an einer großen Zahl von schönen Ereignissen erfreuen.
Im Sommer 96 lernte ich meine heutige Lebensgefährtin in einem spirituell geprägtem Seminarurlaub kennen, den ich aufgrund des Buches gebucht habe. Durch diese neue Beziehung bekam ich Zugang zu vielen weiteren schönen Ereignissen. Wichtige Ereignisse in meinem Leben kamen nun plötzlich in schneller Reihenfolge und geballt in mein Leben und sollten mich wesentlich bei meinem persönlichen Wachstum unterstützen. Ich belegte die Seminarreihe (Curriculum) von Landmark Education, welche die Themengebiete von Celestine wunderbar ergänzten und mir Hilfsmittel zur Verfügung stellten, die mich mein Leben verantwortungsvoller in meine eigenen Hände nehmen sollte.
Die Beziehung zu meinen Eltern verbesserte sich enorm allein durch meine neue Haltung von Liebe und Dankbarkeit. Ebenso kann ich heute klarer und offener kommunizieren und den Aspekt Integrität als wichtigen Bestandteil in meinen Alltag einbringen.
Ich begab mich auf die Suche nach weiteren Lesern des Buches und fand das Thema „Celestine“ in Deutschland nicht genügend kommuniziert. Obwohl es doch schon so viele Leser gibt und die Resonanz überwältigend scheint, so vermisste ich doch eine Art Kommunikationsstruktur, die einen Erfahrungsaustausch unterstützen könnte.
So verfasste ich ein Proposal über eine solche mögliche Struktur in Deutschland und schickte dieses an die Redaktion des „Celestine Journal“ in USA. Dieses Proposal beinhaltete die Idee zur Gründung eines eingetragenen Vereins, welcher den Lesern von Celestine eine Infrastruktur für Gedanken- und Erfahrungsaustausch bereitstellen sollte. Unter anderem waren darin auch Vorschläge enthalten zur Etablierung eine deutschen Publikation entsprechend dem amerikanischen „Celestine Journal“.
Kurze Zeit später begann ich den letzten Teil der Ausbildungsreihe bei Landmark Education („Programm für Selbstausdruck und Führungsqualität“). Dieses Programm befähigte mich in außerordentlicher Weise, von Ideen nicht abzulassen, beständig zu sein und sich nicht von scheinbaren Misserfolgen stoppen zu lassen.
Ich wendete dies dann sogleich für mein Projekt der Vereinsgründung an und suchte nach allen Möglichkeiten, mit den zuständigen Leuten beim Heyne Verlag in Kontakt zu kommen. Über einige Umwege, beständiges Nachhaken und nicht locker lassen gelang mir dann letztlich der Kontakt mit Herrn Dieter Fleckenstein, welcher in Hamburg bereits den „Förderverein Celestine e.V.“ gegründet hatte und an der Umsetzung ähnlicher Ideen bereits arbeitete.
Da es meiner Ansicht nach keinen Sinn gemacht hätte, trotzdem einen weiteren Verein zu gründen, ich sogleich meine Mitarbeit in dem nun schon bestehenden Verein anbot begann eine sehr bereichernde Kooperation mit Herrn Fleckenstein. Mit der Organisation eines Regionaltreffens Rhein/Main unterstütze ich nun die Aktivitäten des Vereins in dieser Region.
Durch die Beschäftigung mit Celestine habe ich auch einen vollkommen neuen Zugang zu mir selbst bekommen. Als Unternehmersohn war ich lange in der Rolle des Lernenden und drohte auch in dieser Rolle stecken zu bleiben. Das Buch hat mir dazu verholfen, zum einen für mein Leben selbst Verantwortung zu übernehmen, d.h. in Aktion zu gehen und meinen Lebensweg selbst zu wählen, zum anderen trotzdem gleichzeitig loszulassen. Das Loslassen insbesondere gab mir eine wertvolle Freiheit mit den verschiedenen Ereignissen in meinem Leben umzugehen. Durch Loslassen vom verkrampften „muss“ entstand nun eine Haltung des Vertrauens, dass alles so passieren wird, wie es passieren soll. Wünsche und Visionen brauchen Freiraum, um in Erfüllung gehen zu können. Diesen Freiraum geben zu können, bedeutete für mich einen großen Schritt des Wachstums.
In meinem Berufsleben sind viele Ereignisse scheinbar vom Himmel gefallen, die mir die Gelegenheiten gaben, mir ein erfülltes und inspirierendes Umfeld im Beruf selbst zu gestalten. Ich baue gerade eine eigene Firma mit einem Kooperationsvertrag mit einer neuen schnell wachsenden Firma in der Telekommunikationsbranche in den USA.
Den Vertrag konnte ich bekommen durch persönliche Mitteilung meiner ganz persönlichen Ansichten und Arbeitsweisen. Ich hatte keine große Firma oder Referenzen anzubieten. Einzig allein ich als Person war Kriterium genug, um mit mir einen exklusiven Vertrag abzuschließen.
Die Menschen, die mich heute umgeben, gestalten mein Umfeld in einer besonders schönen, ehrlichen und menschlich inspirierenden Weise, wie ich es mir kaum zu wünschen getraut hatte. Gegenseitige Unterstützung im Wachstum und im Erfolg meiner neuen Firma prägen den unseren Geist, den wir auch in andere Firmen und Kunden hineintragen können.