Monika aus Portugal
Monikas Brief
Ich habe einfach eine Information weiterzugeben, vielleicht passt es nicht zu Ihren Konzept, aber ich versuche es einmal.
Ich bin vor 10 Jahren mit meinen drei Kindern nach Portugal ausgewandert und vor 9 Jahren zufällig hier auf diesem kleinen Hof gelandet. Ich wußte nicht, dass mein neues Zuhause zwischen 3 gewaltigen Kraftplätzen liegt, wovon nur 10 Minuten vom Hof entfernt (zu Fuß) der größte Dolmen Iberiens (wahrscheinlich Europas) liegt und schon bevor ich auf Celestine stieß, war mir klar, dass dies ein Dimensionstor ist.
Seit über einem Jahr arbeite ich mit Celestine und habe vor allem das erste Buch schon an sehr viele deutsche und portugiesische Freunde verliehen. Leider sind die Handbücher nicht in portugiesisch erhältlich.
Wie sicher viele andere auch, stecke ich oft fest und komme nicht weiter. Gruppen gibt es keine (noch nicht) und der regelmäßige Austausch und die gegenseitige Hilfestellung fehlt.
Mein Vorschlag: Ich lade ernsthafte Celestine-Freunde ein, hierher zu kommen, ihre Urlaub hier zu verbringen oder evtl. für länger, Zelt oder Caravan kann mitgebracht werden. Ein Gästezimmer habe ich auch, jedoch dafür müsste ich Miete nehmen, wenn es nicht ohnehin gerade besetzt ist. Im Dorf ist eine nette Lehrerin, die vermietet auch. Ich gebe gerne, was der Garten hergibt.
Herzlich Willkommen.
Antwortschreiben des Fördervereins
Sehr geehrte Frau Z.,
vielen Dank für Ihren interessanten Brief und die schönen Fotos. Besonders freuen wir uns über Ihr Angebot, bei Ihnen oder in der Umgebung zu wohnen bzw. zu campen und mit Ihnen im Sinne der Celestine zu arbeiten. Es ist sehr großzügig von Ihnen, dass Sie Ihren Garten zur Verfügung stellen wollen. Mithilfe, Zusammenarbeit und eine Kostenaufteilung sollten selbstverständlich sein.
Wir würden Sie sehr gerne persönlich kennen lernen und möchten Ihre Adresse auch anderen Celestine-Interessierten weitergeben.
Außerdem freuen wir uns über eine genauere Beschreibung Ihrer Umgebung und über Ihre Celestine-Erfahrungen.
Wie sind Sie zu dem Buch „Prophezeiungen der Celestine“ gekommen?
Wie sind Sie mit den „Handbuch Prophezeiungen der Celestine“ und der konkreten, im Text vorgezeichneten Vorgehensweise, in Ihrer Situation weitergekommen?
Was haben Sie selbst erlebt beim Lesen der 1., 2.-10. Erkenntnis?
(Gefühle, Empfindungen, Wahrnehmungen, Begegnungen).
Mit freundlichen Grüßen
Antwortschreiben von Monika
Der Titel „die Prophezeiungen von Celestine“ war mir schon aufgefallen, ich hatte damals noch Esotera abonnierte und habe beim Lesen über dieses Buch bereits so ein leichtes Kribbeln und starkes Interesse daran gespürt. Allerdings hatte mich der Pries abgehalten, bei vielen Büchern warte ich einfach, bis sie als günstiges Paperback erscheinen.
Einen Tag vor Weihnachten 1995 ging ich in eine Buchhandlung hier in Euvora (Portugal), ich fand das Buch im portugiesisch. Ich kam sofort in Stimmung, blätterte darin, hatte erst Bedenken wegen meiner fragmentierten Sprachkenntnisse, die Sprache war aber einfach und ich entschied mich, es zu kaufen mit dem Gedanken, es wird schon irgendwie gehen mit einem Wörterbuch. Vor lauter Buch kam ich zu spät zum Europa-Bus, um eine Freundin nach Deutschland zu verabschieden.
Zuhause legte ich nach drei Seiten das Wörterbuch weg und in drei Nächten war ich durch und ganz schön in Euphorie. Ich las zwischenzeitlich auch über das Handbuch, welches in Deutschland herausgekommen war, das war auch mein Gedanke nach dem Lesen der Prophezeiungen, dass es hierfür eine Anweisung geben müsste. Kurzum, ich bestellte die deutsche Ausgabe und das Handbuch. Das Celestine-Fieber war ausgebrochen.
Zu Silvester wurde ich dann eingeladen, hatte aber gar keine recht Lust, auch hatte es wochenlang geregnet, der Hof liegt etwas außerhalb vom Dorf und man muss sich erst durch den Schlamm durchkämpfen. Aber ich hatte das Gefühl, ich müsste dringend dort hin wegen des Buches, da wäre jemand, den ich noch nicht kenne und derjenige braucht das Buch… Also, fast hätte ich es schon mitgenommen, machte ich mich auf den Weg. Meine Aufmerksamkeit fiel auf eine holländisch/portugiesische Familie mit Baby. Unverfänglich brachte ich das Thema zielstrebig auf das Buch, am nächsten Tag holten sie es bereits ab. Als ehemalige TM-Schüler und Makrobioten waren sie aufgeschlossen. Sie bestellten sich auch das Handbuch aus den Staaten.
Mit der Frau arbeitete ich auch anfänglich locker zusammen (Handbuch), als sie jedoch einen Fulltimejob an der Uni bekam, fiel das aus. Schade, es war schön und brachte uns beiden viel.
In viele, viele Hände habe ich inzwischen das Buch weitergereicht und zum Teil wundersame Rückmeldungen erlebt. Für viele war Celestine das, was es sein sollte - ein Einstieg.
Einem jungen 30-jährigen Freund, der in Deutschland 12 und mehr Stunden am Tag arbeitet, um es sich und seiner Familie zu ermöglichen, den verlassenen Hof, den sie hier in der Nähe des Steinkreises besitzen, einmal zu bewohnen. Dieser Junge rannte mit dem Kopf quasi immer an die Wand - ich muss, ich muss …, hatte schon mehrmals Magengeschwüre, nie Zeit, ein Buch zu lesen und dann kam ein 12 Seiten langer Brief und mir kamen die Tränen. Danach hatte er einige Änderungen in seinem Leben vorgenommen.
Was ich bei anderen festgestellt habe, das Buch wurde mit Begeisterung gelesen, aber danach geriet es doch wieder in Vergessenheit, obwohl die Notwendigkeit der Erkenntnisse in den Alltag umzusetzen schon erkannt wurden. Das sind diejenigen, denen es noch zu anstrengend oder besser gesagt unangenehm ist, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, oder bei denen die Sehnsucht einfach noch nicht überwältigend genug ist.
Nun zu mir:
Auch ich habe natürlich meine Schwierigkeiten mit dem Handbuch. Die Erste und Dritte Erkenntnis fielen mir noch leicht, jedoch die Zweite Erkenntnis bereitete mir schon Unbehagen, immer erfand ich irgend etwas, um gewisse Übungen und Antworten hinauszuschieben und dann saß ich heulend in der Küche, weil bestimmte Geschehnisse (sexuelle Belästigungen durch meinen Stiefvater) aus meiner Kindheit eben doch nicht aufgearbeitet waren, obwohl ich vergeben hatte und den Rest unter den Teppich kehrte. Der war wieder voll da in meinen Träumen und saß am Steuer eines Autos, fuhr zu schnell, ich hatte Angst und vor allem saß ich hinter ihm mit einen Freund und wir konnten nicht ungestört zusammen sein, nicht mal reden. Ein klares Bild, wie dieses Monster alle meine Beziehungen störte.
Mit der Vierten hatte ich auch Schwierigkeiten und es ging ganz langsam voran. Obwohl ich alles verstand, war einfach eine Unfähigkeit da, das Verstandene auf mich umzusetzen. Ich hatte alle Bücher mehrmals gelesen (z. Zt. lese ich das Handbuch zur Zehnten), für die Arbeit mit dem Handbuch nahm ich mir ein Jahr vor. Im Sommer kam ich dann bei der Vierten nicht weiter, der Schatten stand mir zu sehr im Weg, ich hatte das Gefühl, ich müsste daran weiterarbeiten, sonst kann ich bei Celestine nicht weitermachen. Schon vor Celestine habe ich „Meeting the Shadow“ und ähnliches durchgearbeitet (Schatten der Seele von Zweig).
Übrigens: Warum werden in dem Handbuch immer nur die Lektürehinweise mit dem englischen Titel angegeben. Ich glaube, die meisten sind da hilflos. Und einige Bücher sind in Deutsch erhältlich. Hier wird dem deutschen Leser wirklich etwas vorenthalten.
Also weiter: Zugleich war ich letzten Sommer durch viele Besucher sehr abgelenkt, so dass ich immer gute Ausreden hatte, nicht weiterzumachen. In den Handbüchern fiel mir auf, die Leute, welche Celestine gelesen haben, bei denen fällt sofort der Groschen und sie setzen die Erkenntnisse glücklich in die Praxis um und verändern ihr Leben. Auch wenn sie vorher nichts mit Spiritualität am Huts hatten. Bei mir geht alles sehr langsam. Obwohl ich esoterisch nicht unbelastet bin, gelingen mir solche Quantensprünge nicht.
Eine große Hilfe war jedoch, als mir mein jüngster Sohn Eike (21) eines Tages knallhart ins Gesicht sagte, ich hätte das Kontrolldrama „Einschüchterer“ und wie er darunter leide. Ich dachte erst, mich trifft der Schlag! Auf diese Idee wäre ich gar nicht gekommen, obwohl ich andere recht gut beurteilen kann. Das half mir viel, jedoch hinderte es mich nicht, noch manchmal voll in diese Rolle hineinzufallen. So einmal, als sich ein Jäger mit Flinte in meinen Garten verlaufen hatte, da wurde ich zur Furie, als ob ich nie von Celestine o.ä. gehört hätte.
Natürlich habe ich auch die anderen Dramen in meinem Leben schon alle durchgespielt, je nachdem, wen man vor sich hat, schlüpft man in die günstigste Rolle, um das beste für sich herauszuholen, das mag anderen auch so gehen. Heute schaffe ich es nicht mehr, das Arme Ich zu spielen, es kotzt mich an, wenn ich es merke. Ich bin stärker geworden, habe besseren Zugang zur Energie und komme immer häufiger in die Liebesfrequenz.
Ich habe Jahre der Depression hinter mir, elendige finanzielle Not, eine schwere Augenkrankheit, Hilflosigkeit, aber das schlimmste dabei war, ich hatte keinen Zugang zu meiner Energie, zu meiner Seele, ich kam mir oft wie ein Zombie vor, eine Hülle ohne Seele und wußte, dass meine Seele außerhalb von mir existierte, abgeschüttelt.
Seit fast drei Jahren meditiere ich regelmäßig und das mag sich sicher positiv auf meinen Gemütszustand auswirken. Wenn ich es mal vergesse, merke ich es schnell an meiner Stimmungslage, ich bin empfänglicher für Stress und äußere Einflüsse.
Mit dem ersten Handbuch werde ich noch einmal von vorne anfangen, denn vieles hat sich seit letztem Jahr geändert. Beim Lesen der Bücher überfiel mich sehr oft Euphorie, das Kribbeln, oder es läuft mir dann ein Schauer den Körper rauf und runter, wenn ich mit einer Sache zu tun habe.
Vieles kam mir schon bekannt vor. An der Achten Erkenntnis erkannte ich meine Einstellung wieder, erst wieder eine Beziehung einzugehen, wenn ich heil, ganz bzw. durch bin. Alles andere ist sinnlos und durchexerziert.
Natürlich vermisste ich vieles in dem ersten Buch, aber mir war auch klar, dass eben mehr den Rahmen sprengen würde und vor allem, dass dann dieses Buch vielen Einsteigern nicht mehr zugemutet werden kann. Es ist ja ganz raffiniert aufgebaut. Was mir nicht gefiel, ist die Darstellung der Geschichte der Menschheit in der Vision des Helden auf der Bergspitze. Aber in der Zehnten Erkenntnis sagt Wil ja auch, das dies abhängig ist vom persönlichen Bewusstseinsstand (oder so ähnlich). Es ist unmöglich, alles aufzuschreiben, denn täglich passiert etwas.
Vor kurzem erst ereignete sich folgendes: Ein stillgelegter Bewässerungstank dient mir für Blumentöpfe, Ansaatkisten, Stecklingskisten. Im Vorbeigehen sah ich am helllichten Tag im Boden des Tanks einen Maulwurf laufen. Dann sah ich mit Entsetzen, wie er in den Kisten und Blumentöpfen gewütet hat. Er muss ununterbrochen versucht haben, sich in die Erde einzugraben, in den Untergrund zu gehen, immer wieder ohne aufzugeben. Am selben Abend saß ich in der Küche, todmüde, sollte schon längst Abendessen machen, ein Freund, der bei uns wohnt, tippte in seinen Computer ein, ich hatte noch das Bedürfnis, im Handbuch zur 10. ein paar Minuten zu lesen. Ich schlage dann einfach irgendetwas auf und da ist immer etwas, was ich gerade brauche. Mein Blick fiel auf eine Übung, ich sollte mir vorstellen, auf einen Weg zu gehen…. Nein sagte ich mir, jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um eine Übung zu machen, der Film lief aber schon los, war nicht mehr zu stoppen. Ich ging auf einen Waldweg, alles schön grün um mich herum, die Vögel zwitscherten, die Sonne schien durch die Bäume, ich wollte nochmals stoppen, aber es ging nicht, ich kam an einen großen Felsen, da beschlich mich schon leichtes Unbehagen. Ich wollte lieber weitergehen (dazwischen tippte der Computer), da öffnete sich in dem Felsen ein Tor, oh ja, da sollte ich reingehen. Ich hatte aber gar keine Lust und fühlte mich unwohl und Angst kam auf. Ich wußte aber, ich muss da hinein. Nach einigem Zögern betrat ich den dunklen Gang, ich rief aber meine Schutzengel an meine linke Seite und mein Führer an meine rechte und bat sie, fest an meiner Seite zu bleiben. Dann ging ich mit dieser unsichtbaren Eskorte in den Berg hinein. Trotzdem blieb ich in einem leichten Angstgefühl. Ich kam an einer Höhle vorbei mit Schätzen von Gold und Juwelen, das liess mich ganz kalt, es ging langsam weiter. Da kam Grauen hoch, über ein Eisengitter oder einer Mauer hing eine Frau mit langem Haar, blutüberströmt, halb erschöpft oder die Kehle durchgeschnitten - das war ich - es sah nach Folter aus - ich hatte zwar Angst, aber keine Panik. Ich ging weiter, immer weiter, irgendwann erschien weit vor mir ein Lichtpunkt, der wurde langsam größer. Als ich näher kam, sah ich, dass es ein Ausgang war, draußen schien wieder die Sonne und es zwitscherten die Vögel.
Ich habe diesen Absatz im Handbuch zur 10. nicht mehr gefunden, vielleicht steht er ja gesondert drin, auf jeden Fall sollte ich auf diese Reise gehen, das hat auch schon der Maulwurf angekündigt.
Zu den Kraftplätzen habe ich schon gesagt, dass es Dimensionstore sind. Viel ist davon zu berichten, aber jeder kann natürlich seine eigene Erfahrung dort machen, obwohl auch manchmal Leute dasselbe sehen.
Fast einen Monat später:
Ich hatte mal wieder einen Aushilfsjob bei den Archäologen „zufälligerweise“, da ich vor vielen tausend Jahren anscheinend die Nase zu hoch hielt, muss ich jetzt Sklavenarbeit machen. Andererseits war es amüsant festzustellen, dass man mit energetischen Übungen (während des langweiligen Vermessens am Theodoliten) einen Computer lahm legen kann.
Dazu kam vor ein paar Wochen ein Sohn aus Deutschland zurück, er steckt schwer in einer spirituellen Krise. Dazu unaufgearbeitetes Unnahbar-Drama. Ein Paradebeispiel, wie automatisch seiner Umgebung Energie abgezogen wird. Dabei habe ich auch gemerkt, dass ich noch lange nicht so gut verankert bin, wie ich hoffte zu sein. Meine Energieverbindung war zeitweise schwer unterbrochen. Zugleich jedoch wurde auch bei mir wieder einiges in Gang gesetzt, das noch nicht aufgearbeitet war.
Euvora ist heute eine Museums- und Unistadt, früher war es wohl das spirituelle Zentrum einer weiten Region. Wie ein Ring liegen heilige Plätze um die Stadt herum. Zu den Kraftfeldern möchte ich nicht viel sagen, ich weiss nicht, an wen dieses Wissen dann gelangen würde, ich möchte keine Sensationsgier wecken, andererseits hängt es eben vom persönlichen Bewusstseinsstand ab, was auf/in solch einem Ort sich ereignen kann. Grundsätzlich möchte ich sagen, wer offenen Herzens hingeht, kann reich beschenkt seinen Weg fortsetzen.