“Celestine-Erfahrungen”


Zehn Gebote

Nurith, aus Düsseldorf
Fax-Antwort nach einem Telefonat mit Nurith

Mit einer Gruppenfahrt nach Israel, nach Massada, Sinai oder Toten Meer, verbinde ich für jeden Teilnehmer die Möglichkeit und den Versuch, zu dem Ursprung des Menschen - Sein, gelangen zu können. Für unser Hiersein auf Erden, den zu verwirklichenden Sinn einer Botschaft erfassen zu können.

Wir wollen oder versuchen durch unsere Arbeit mit „Celestine“ einiges zu bewirken; eine geistige und spirituelle Entwicklung zu erreichen. Unser Wachstum hängt davon ab, inwieweit es uns gelingt die Grenzen, die wir meist durch die Erziehung und das Imitieren unseres Umfeldes uns angeeignet hatten, auszudehnen; im besten Falle sogar zu durchbrechen.

Das Ziel zur Harmonie in uns selbst und mit den Mitmenschen zu gelangen, ist bedingt und verbunden mit der Bereitschaft die Wurzeln des Ursprungs „Mensch Sein“ wieder zu entdecken. Die Wertmaßstäbe der Bedeutung „Mensch“ aufs Neue erlernen. Denn sie sind der Grundstein für das mögliche Zusammenleben, in dem das „Du“ existieren kann. Sie stehen als der Anfang für Liebe, Achtung und Wertschätzung, sowohl für sich selbst, als auch anderen gegenüber. Wir sollten danach streben, die von Menschen aufgestellten unmenschlich und entmenschlichte Barrieren, welche in Kategorien und Schubladen die Menschheit eingeordnet und gestellt hatten, nieder zu reißen. Das Trennende und Eingrenzende abschaffen. Wohin haben sie uns denn geführt? Doch nur zum Hass, Vorurteile, Intoleranz, Rassismus, Diskriminierung, Machtkämpfe, Kriege, Zerstörung…

Keiner kann sich wirklich von negativen Gefühlen und Gedanken frei sprechen, aber wir könnten uns neue Verhaltensweisen aneignen, um dann diese zerstörerischen Barrieren, von denen ich sprach, in wunderbare blühende Hecken und Obstbäume zu verwandeln, in deren Genuss ein Jeder gelangen und davon profitieren kann. Wenn jeder einzelne bereit wäre nur zu „geben“, so würden alle auch „bekommen“. Keiner ginge leer aus.

Diesen Planet haben wir doch alle zusammen geschenkt bekommen! Die Erde, Tiere, Pflanzen, die Meere, Sonne, Mond, Tag und Nacht, die Luft zum Atmen. Es soll früher der Garten Eden hier gewesen sein. Nun haben unsere allerersten Vorfahren, vom Baum der Erkenntnis gegessen; die Option und freie Wahl mit dieser Erkenntnis zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Aber im Verlauf der Jahrhunderte haben wir dem gemäß zu leben wohl vernachlässigt, vergessen und verlernt.

Für mich sind Träume die Geburtsstätte des Gedankens, des zukünftigen Handelns, Wegweiser und Botschaften.

Nun habe ich in dieser Nacht von einer Person geträumt, deren Name wörtlich übersetzt „Moses Frucht“ hieß. Sagt Ihnen das, etwas? Bezogen auf unser Gespräch, würde ich es so deuten, dass Moses uns, eigentlich der Menschheit, nach 400 Jahren Knechtschaft und Sklaverei in Ägypten, die 10 Gebote gab (schenkte!). Diese Zeitgeschichte im alten Testament symbolisiert für mich sowohl die physische wie auch spirituelle und geistige Dürre und Unterdrückung der Menschen. Nun, um ernten und einsammeln zu können, muss dafür erst der Boden bearbeitet und die Saat gelegt werden. Und erst durch Erfüllung und Befolgen (was dem Acker zu bestellen entspricht) dieser 10 Gebote, die für mich die Aussaat für Ethik und Moral darstellen, kann die Ernte, die Früchte und das Getreide, sprich: Harmonie, Frieden, Toleranz, Achtung und Anerkennung unter den Menschen, eingeholt werden. Mir kommt ebenfalls der Gedanke, dass die 10 Gebote nur als in Kurzschrift gefasst, die eigentliche Grundlage für die Prophezeiungen von Celestine, auch sein könnten…
Ich glaube wir sind auf dem richtigen Weg.

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