Antje, 28, aus Neuss (Tonbandprotokoll)
Ja, guten Tag, mein Name ist Antje, und dies ist eine kleine Dokumentation des Celestinemomentes, den ich hatte. Ich hoffe, weil, das mache ich heute zum ersten Mal (auf Kassette sprechen), ich holpere nicht zuviel und bin einigermaßen klar verständlich.
Na ja und ich hoffe, Sie haben Verständnis dafür, wenn es zwischendurch mal sehr laut klickt, das ist ein recht alter Kassettenrecorder. Die Tastatur schon ein bisschen ausgeleiert, so dass es dann zwischendurch kratzig laut wird.
Okay, also:
Ihr Brief kam am 5. Juni 1997. An diesem Tag bin ich zu Hause gewesen, öffnete den Briefkasten und war eigentlich im Begriff, in eine nähere Stadt zu fahren. Das sind so ca. 4 - 5 km von mir entfernt. Nun hatte ich Ihren Brief in der Hand und war neugierig, wollte eigentlich direkt zum Auto gehen und irgendwas sagte in mir: „Geh noch mal nach oben und lies dir den Brief durch”.
Ja, was eigentlich nicht meine Art ist, normalerweise nehme ich die Post mit ins Auto oder lege sie auf die Treppe, um sie später in Ruhe lesen zu können. An diesem Tag war das nicht der Fall. Ich habe Ihren Brief geöffnet, gelesen und ich denke och ja, du kriegst bestimmt einiges an Beiträgen zusammen, denn Celestine hat dir einiges gegeben und hatte dann Ihren Brief beiseite gelegt und gedacht, so, jetzt fährst du erstmal nach Karst einkaufen und setzt dich dann im Anschluss hin und schreibst zurück, was deine Erfahrungen und was du so erlebt hast durch Celestine, welche Leute du so kennengelernt hast etc.
Ja, somit kam ich bedeutend später in Karst an, als ich eigentlich geplant hatte, ca. eine Stunde, ich fuhr die Straße entlang und mir schossen Gedanken durch den Kopf.
Was ist eigentlich so im letzten Jahr passiert? Weil, ich hatte mich schon mal gedanklich darauf vorbereitet, was ich Ihnen eigentlich schreiben möchte, wie bist du zu Celestine gekommen. Dann kam mir so mein Geburtstag vom letzten Jahr ins Gedächtnis, ich denk, mein Gott, 24.06. hast du Celestine bekommen, jetzt ist bald wieder der 24.06. was ist denn in diesem Jahr passiert?
Eine kleine Zwischenbemerkung vielleicht.
Am 20.06.96 bekam ich einen Anruf. Ich lebe getrennt von meiner Mutter seit dem dritten Lebensjahr und wußte nicht, dass ich eine Schwester habe. Besagte Schwester meldete sich letztes Jahr am 20.06. telefonisch bei mir und es war eine sehr kuriose Sache gewesen. Ich konnte nicht sofort mit diesem Schwesterngefühl umgehen, meine Schwester ist jünger als ich und na ja, dann hab ich über all diese Dinge nachgedacht. Ende des Jahres verloren meine Schwester und ich uns auch wieder aus den Augen.
Meine Gefühle ihr gegenüber stimmen nicht, vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt. Im Moment kann ich mit diesem Geschwistergefühl nichts anfangen.
Na ja, und über all diese Sachen überlegte ich so auf der Fahrt nach Karst und dachte dann so daran, mein Gott so letztes Jahr deine Schwester, Celestine und andere Bücher und hab’ oft drüber überlegt, wie oft hattest du Celestinemomente, wie oft waren die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wie viele Situationen sind passiert genau zur richtigen Zeit, urplötzlich aus meinen Gedanken gerissen sehe ich einen LKW vor mir stehen. Auf dessen Laderampe sehe ich meine Schwester. Ich musste dreimal hinschauen, stellte mein Auto mitten auf der Straße ab und denk, mein Gott, Celestinemoment. Ich fühlte ein wahnsinniges Kribbeln, meine Schwester, jetzt ist die richtige Zeit, der richtige Moment und sprang aus dem Auto.
Meine Schwester sah mich und sagte, „Antje, das gibt es nicht, ich habe vor 2 Wochen aufgegeben dich jemals überhaupt wiederzusehen, ich hab immer gehofft, wenn ich hier nach Neuss und Karst fahre, dich irgendwo zufällig (man beachte: zufällig) auf der Straße zu sehen. Ich hab’s aufgegeben und jetzt stehst du vor mir” und ich sag, „Daniella, du wirst es nicht glauben, ich habe gerade im Auto gesessen und an das letzte Jahr zurückgedacht. Wie wir uns letztes Jahr getroffen haben und es jetzt wieder genau 1 Jahr her ist, wo wir uns wieder begegnen”. „Kleines lass uns noch einmal von vorne anfangen, wir haben eine zweite Chance bekommen und ich glaube jetzt ist es der richtige Zeitpunkt”.
Und für mich war in diesem Moment ganz klar, weil ich erzählte ihr auch ganz aufgeregt, ich sagte Celestinemoment, Celestinemoment und sie wußte damit überhaupt nichts anzufangen, weil sie Celestine nicht kennt. Und ich sag, „Daniella du wirst es nicht glauben”, ich habe ihr dann erzählt, „mein Gott heute morgen, den Brief im Briefkasten von Celestine, jetzt bin ich hier, es passiert wieder ohne Ende, ohne Ende”.
Ich war total aufgeregt, ich war total fertig. Ich konnte weder irgendwelche Gedanken sortieren oder überhaupt das ich fähig war was zu sagen, nachzudenken und als es dann ruhig in mir geworden ist, die ganze Situation noch mal durchdacht habe, war es mir nie so bewusst gewesen, was wirklich Celestinefügungen oder meine persönlichen Celestinemomente sind.
Jedesmal wenn ich mit Celestine in Berührung komme, ob es der Name ist, ob jemand über Celestine spricht, ob es das Buch ist, das ich es in die Hand nehme, blitzartig kommen irgendwelche Eingebungen oder Gedanken oder es ruft eine Person an oder ich treffe jemanden, der mir genau zu meinem Problem oder meinem Gedanken genau passend kommt.
Tja, Celestinemomente halt und das war für mich einer der einschneidendsten Celestinemomente, die ich gehabt habe. Sicherlich gab es andere, aber mit Sicherheit nicht so stark, wie diese Begegnung mit meiner Schwester.
So, ja, das vielleicht der Beitrag zu dem Celestinejournal.
Sie haben ja diesen Fragebogen geschickt, wo ich auch ein bisschen was zu sagen möchte.
Ich weiß nicht inwieweit es relevant für das Celestinebuch sein kann, wird, soll, aber wenn Sie Fragen haben, Sie haben ja meine Telefonnummer und Sie können mich gern jederzeit anrufen wenn Sie noch Rückfragen haben.
Ich glaub, ich hab das dumme Gefühl, ich hab die Hälfte vergessen, aber ich hoffe es ist einigermaßen rübergekommen und ich möchte jetzt die Fragen, die Sie gestellt haben noch mal vorlesen und kurz darauf eingehen.
Frage, welchen Einfluss haben die Prophezeiungen von Celestine auf Sie und was haben Sie daraus gemacht?
Ja, der Einfluss von Celestine, wie gesagt 24.06.96 mein Geburtstag, werde ich nie vergessen, als meine Freundin mir die Prophezeiungen von Celestine zum Geburtstag schenkte. Ich packte es aus, fand ein grünes Buch vor mir und dessen Layout eigentlich mich schon unheimlich ansprach. Ja, 25.06. hatte ich nichts besseres zu tun als die Prophezeiungen von Celestine zu lesen und ich habe Celestine in einem Rutsch durchgelesen und für mich war klar gewesen, schon während ich das Buch las, mein Gott, das Buch musst du weitergeben, das ist das schönste Geschenk, was du einem Menschen machen kannst. Zukünftig Geburtstage, Weihnachten und selbst, wenn ich nur zum Essen eingeladen bin, dieses Buch zu verschenken.
In mir stieg sehr stark der Wunsch auf, dieses Buch zu verbreiten. Mir war innerlich einfach so zu Mute, dass ich mich entschieden habe, dieses Buch müssen mehr Leute lesen und es müssen mehr Leute in deinem Bekanntenkreis sein, die dieses Buch schon gelesen haben, sprich mit denen.
Ja, was hab’ ich daraus gemacht?
Ich hab’ natürlich wie wild dieses Buch verschenkt, habe sehr viele intensive Gespräche über den Inhalt des Buches gehabt und habe für mich ganz persönlich sehr viel über meine Person und mein Umfeld lernen können und habe in diesem Jahr, ich möchte behaupten, einen gedanklichen Sprung von mindestens 5 Jahren für mich persönlich gemacht. Mein Horizont hat sich extrem erweitert und ich bin sehr dankbar, dafür, dass mir dieses Buch in die Hände gefallen ist. Mittlerweile hab’ ich jetzt in diesem Jahr auch die 10. Prophezeiung gelesen. Ich habe mir das Handbuch und den kleinen Celestineführer gekauft, den ich auch für sehr wichtig halte, denn man kann ihn überall zwischendurch lesen, die 20 Minuten sollten man sich wirklich 1 mal die Woche Zeit nehmen und dem Celestineführer lesen, um einfach auch in der Materie dranzubleiben. Um wirklich die Erkenntnisse immer und immer wieder vor Augen zu haben.
Ja, wie war’s bei mir mit Fügungen und Begegnungen?
Beruflich Gruppenarbeit, privat Freizeit. Heute ärgert es mich, dass ich Fügungen und Begegnungen nicht exakt notiert und zeitlich aufgeschrieben habe. Ich habe an etwas gedacht oder ich habe an eine bestimmte Person gedacht und maximal dauerte es nicht länger als 2 Tage, dass meine Gedanken, die ich mir um den Themenkreis, um die Person oder sonst etwas gemacht habe sich verselbständigt haben. Ich mache mir sehr oft bildliche Gedanken, weil ich viel Dr. Freitag und Murphy gelesen habe und kenne daher schon, wenn man sich bildliche Gedanken macht, dass die wie ein Magnet sind, aber Celestine hat enorm dazu beigetragen, dass ich viel sensibler dafür geworden bin.
Ich möchte Ihnen kurz eine Sache schildern, ich habe beruflich sehr viel Stress gehabt und habe mir irgendwann für mich mein Ziel gesetzt am 16.05. d.J. soll es für dich vorbei sein, sprich, an diesem Tag kündigst du deinen Job, ob du einen neuen hast oder nicht und bin aber mit der Einstellung daran die richtigen Leute, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, es wird schon irgend etwas passieren und habe es mir eigentlich offen gelassen Unter meiner Leitung gibt es eine positive Grundhaltungsgruppe, wo wir unter anderem auch über Celestine sprechen, Dr. Josef Murphy, Dail Carnegie usw.
Dass ist ein Ausschnitt, einen Bericht, oder eine Zusammenfassung von den letzten Treffen und greife jetzt einfach ein Beispiel, meinem Job,
Mein größter Wunsch ein neuer Job. Selbst gesetzter Termin: 16.05.97 (Druck ausgeübt, schnell meine Situation zu ändern).
Mit den Gedanken, ich schüttel meinen Kollegen die Hand und sage Tschüs (aktive Vorstellungskraft, bildliche Gedanken).
Das schlimmste angenommen, wenn es nicht klappt, bin ich arbeitslos und kann mir eine Putzstelle suchen.
Am 14.05. war ich in der Personalabteilung, um mit einer Person meines Vertrauens über den Kündigungsablauf zu sprechen. Als ich in mein Büro zurückging, rief mich zufällig meine Chefin rein.
Frau T. ich hab ein Angebot für Sie, hätten Sie Interesse an einer neuen Position in unserer Service GmbH?
Natürlich hatte ich Interesse. Am 15.05 1997 ist ich einen Schnuppertag in dieser Abteilung. Das Bewerbungsgespräch endete, wir melden uns bei Ihnen sobald die anderen Bewerber da waren. Sie erhalten sofort nach Ihrem Urlaub Nachricht.
Am 15.05. ruft meine Chefin mich noch einmal „zufällig” in Ihr Büro mit folgendem Wortlaut: „Frau T. Ich weiß das ist jetzt überraschend für Sie, aber wir wollen in Kürze ein neues Team gründen für eine spezielle Aktion.
Sollte es mit der Service GmbH. nicht klappen hätten Sie Interesse?
Natürlich hatte ich Interesse. Da ich ”zufällig„ zwei neue Jobs angeboten bekam fuhr ich ohne meinerseits bei der Firma zu kündigen beruhigt am 16.05 in Urlaub.
Zwei Wochen Griechenland mit einem Haufen Büchern Gepäck, stellte ich mir mehrmals Täglich vor, ich möchte nur noch in mein Büro zum Sachen packen und Tschüs sagen. Überhaupt nicht mehr nach meinem Urlaub dort in dieser Abteilung arbeiten zu müssen.
Tja, achte auf deine Gedanken sie sind der Anfang deiner Taten.
Am 04.06. wäre mein erster Arbeitstag gewesen. Am 03.06. 97 wurde ich krank, der Arzt schrieb mich bis zum 06.06.97 krank.
Dann kam am 04.06. der Anruf, Sie haben den Job in der Service GmbH. Da Sie krank sind ist Ihr erster Arbeitstag Montag.
Am 06.06.97 gab ich trotz Halskrause meinen Ausstand bei meinen Kollegen, packte meine Sachen und verabschiedete mich.
Wie Sie sich sicherlich vorstellen können glaubte ich schon lange nicht mehr an Zufälle. Es gibt Fügungen, es gibt Eingebungen die alle einen bestimmten Sinn und Zweck haben.