Celestine-Erfahrungen

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Meine Liebe zu Maria

Pierre, 36, aus Berlin

Mein Interesse an Südamerika sowie der dortigen Naturvorkommnisse sind geprägt durch meine Mutter, sie war Schauspielerin und mit diesem Kontinent sehr vertraut. Ihr Interesse galt früher mehr dem Norden Amerikas. Auf meinen Exkursionen durch Venezuela 1989 erlebte ich wie in der Celestine beschrieben die Natur. Der Herausforderung sich der Natur anzunehmen drängt mich unentwegt meine Reisepläne nunmehr zum Amazonas zu realisieren.
Dieses hat einen nachvollziehbaren Lebensbericht.

Im November 1995, es ist der dritte Flugeinsatz, den ich als Flugbegleiter einer namhaften Deutschen Fluggesellschaft machte, lernte ich Maria kennen. Ich fühlte in Ihrer Nähe einen unbeschreiblichen Energieanstieg. Die Faszination ihrer über alle Maßen hinaus zu beschreibende Schönheit fesselte mich. Wir entscheiden uns spontan, im Anschluss an den Flug, noch etwas trinken zu gehen.

Vertraut, anregend, tief, Leidenschaft, zwei Menschen die sich finden und an diesen Abend austauschen sollen. Bedingt durch die unterschiedlichen Einsatzpläne erfahre ich nach ein paar Wochen später dass Maria sehr schwer erkrankt ist.

Als ich es erfahre bin ich betroffen und frage mich ob meine Nähe Maria helfen kann. Ich erkundigte mich nach ihrem Befinden, erhalte jedoch keine konkrete Auskunft. Das Band zu Maria sinkt in mein Unterbewusstsein. Trotz des unvergessenen Abends mit Maria widme ich mich meinen derzeitigen Umfeld.
Später erfahre ich, dass Maria bis zum 31.12. im Krankenhaus war, nach kurzer Genesungszeit reist sie im Februar 1996 nach Peru.
Unser erneutes Zusammentreffen im April 1996 erfolgt scheinbar zufällig im gemeinsamen Crewhotel, das Hotel, in dem das Flugpersonal übernachtet, in Stuttgart. Seitdem ist eine große Freude über jedes Wiedersehen war auf beiden Seite immer zu spüren. Die Begegnungen sind, bedingt durch den Beruf, sporadischer Natur. Allerdings trafen sich unsere Wege kontinuierlich, ohne persönliches Zutun. Im Juni erkenne ich für mich, dass meine Zuneigung zu Maria viel tieferer Natur ist und lade sie zu einem Grillabend am Müggelsee ein, leider kann sie dieser Einladung nicht folgen. Ein Wohnungseinbruch während Ihrer dienstlichen Abwesenheit am gleichen Tage machte ihr ein Kommen unmöglich.

Zu diesem Treffen erstellte ich eine Tonbandkassette mit Liedern, die meine tiefen Gefühle zu Maria widerspiegeln. Erst zwei Wochen später in Stuttgart sehe ich Maria endlich wieder, die Tonbandkassette habe ich wohlweislich dabei. Maria ist überrascht sowie von gespannter Neugierde über deren Inhalt.
Zwei Wochen später, in der Zwischenzeit telefonieren wir einige Male, sehen wir uns in Berlin. Eine romantische Ruderpartie im Zoo - Tiergarten auf dem Neuen See bildet den Beginn eines wunderschönen Sommerabends. Wir verbringen an verschiedenen Orten die ganze Nacht miteinander und mir wird sehr klar, dass ich mich in Maria verliebt habe. Anfang August entwickelt sich schließlich eine richtige Beziehung. Tauschaktionen mit mehreren Kollegen ermöglichen uns gemeinsame Mehrtageseinsätzen, mit Übernachtungen, die von tiefer Leidenschaft geprägt sind. Hingezogen durch unser intensives Liebesgefühl verbringen Maria und ich schließlich sehr viel Zeit miteinander in Ihrer wunderschönen Dachgeschosswohnung.
Bedrängt von der immer stärker werdenden Nähe sowie dem Zusammenleben entfernt Maria sich still und leise von dem bis hier gemeinsamen Weg.

Ich schenke ihr all meine Liebe, ich will meine Energie geben und falle dadurch in ein energetisches Loch so dass ich letztendlich von meiner Quelle abgeschnitten bin, was mir noch nicht so bewusst ist. Es entsteht ein Machtkampf um Energie.

Maria besitzt das Buch „Die Prophezeiungen von Celestine“ und ich wurde darauf aufmerksam, habe aber diesem Buch weiter kein Beachtung geschenkt.

Anfang September Androhung der Trennung in einem Streitgespräch durch mich. Heute sind mir meine Kontrolldramen Einschüchterer und Armes Ich, so richtig durch Celestine bewusst geworden. Starke Trennungsängste waren in Maria die Folge, welche aber schon immer ihr als Trauma steckten. Die Folge war, dass ich energetisch geladen und Maria völlig energielos war. Dieser Energieraub dauerte nur kurz an und Mitte September bin ich in den Urlaub geflogen. In diesem Urlaub bemerkte ich sehr deutlich den starken Energieverlust und brach den Urlaub nach zwei Wochen ab. Der Wunsch, mit Maria wieder im Guten zusammenzuleben, beherrschte mich. Der Plan, Maria sollte zwei Wochen später (wegen Geburtstag) folgen, klappte nicht. Dann erfolgte am 29. September die Rückreise und ich fühlte mich schwer angeschlagen. Durch den Energieverlust stellten sich gravierende physische Beschwerden ein, die nicht durch Energieaufnahme behoben wurden. Bis Dezember war ich sehr häufig krank im psychosomatischen Sinne, die Beschwerden wurden immer schlimmer. Ich spürte, dass sich Maria von mir innerlich entfernt hatte, was mich in zusätzlich in eine tiefe Depression riss. Ich fühlte mich extrem hilflos. Die Kommunikation brach ab, ich widmete mich mehr dem Alkohol und verbrachte die Abende apathisch vor dem Fernseher. Das Interesse an der Außenwelt war verschwunden und wir hatten nichts mehr miteinander zu reden. Am zweiten Weihnachtsfeiertag (wir mir heute bekannt ist) zog eigentlich Maria den Schlussstrich. Am 29. Dezember erfuhr ich, dass Maria sich gestern in einen anderen Mann verliebt hätte, aber noch nicht wüsste, wie es weitergeht. Wir wollten am 30. Dezember nochmals miteinander sprechen, wozu es nicht kam, da sie zu einem Flugeinsatz musste. Durch diese Trennungsangst begann ich bereits morgens, Alkohol zu trinken, da ich sie den ganzen Tag nicht erreichen konnte. Die dramatische Trennung von meiner Weggefährtin führte „zur dunklen Nacht der Seele“ (Suizid - Tabletten). Am frühen Abend beschloss ich, der ganzen Sache ein Ende zu setzen. Ich hatte den Gedanken, friedlich einzuschlafen und mit schönen Erinnerungen meinen Seelenfrieden zu finden. Was ich auch in die Tat umsetzte.

Ein langjähriger Freund, zu dem der Kontakt ruhte, wollte mich in den frühen Morgenstunden des 31.12.1996 besuchen. In meiner Wohnung brannte das Licht, mein Auto stand vor der Tür. Weder auf klingeln oder klopfen sowie rufen reagierte ich. Mein Freund ließ durch die Feuerwehr die Tür öffnen und rettete somit mein Leben.

Nach dem Krankenhaus nahm ich freiwillig psychotherapeutische Hilfe in Anspruch. Am 6.1.97 war der erste Termin, ich musste mich auf eine lange Wartezeit einrichten. Plötzlich bemerkte ich einen tiefen inneren Drang in mir, dieses Buch zu kaufen (ich fragte die Sprechstundenhilfe, ob ich wegen der vermutlich zweistündigen Wartezeit nochmals weg kann). Während der Wartezeit begann ich, das Buch zu lesen.
In zwei Tagen habe ich das Buch zu Ende gelesen und fing an, mich mit dem Arbeitsbuch zu beschäftigen. Worauf ich eigenverantwortlich die Therapie in die Hände nahm. Ein intensives Erarbeiten meiner neuen Wahrheit begann.

Ich erkenne die tiefe spirituelle Seite in mir sowie die Zusammenhänge der Ereignisse meines Lebens.
Dieses war mir in dieser Form bisher unbekannt.

Jetzt stellten sich viele Fügungen ein, z.B. ein erneutes Treffen mit Maria, wobei wir ca. acht Stunden in einem Café saßen und nur miteinander sprachen. In diesem Gespräch herrschte eine Offenheit, wie sie in der vorherigen Beziehung nicht vorhanden war. Bei Spaziergängen im Berliner Grunewald nahm ich Energieströme ganz bewusst war und konnte diese in die richtige Beziehung setzen. Ich spürte, dass sich nach dieser dunklen Nacht mein Bewußtsein für eine neue Dimension geöffnet hatte und ich mich kontinuierlich auf den einzelnen Bewusstseinsstufen weiterentwickelte. Die Intuition wurde weiter geschärft, es bestand eine große energetische Verbundenheit zu Maria, wobei ich auch ihre Gefühle und Energieströme klar aufnehmen konnte - wir waren eins.

Ende Januar hatte ich ein Wachtraum, dass ich Maria wiedergewinnen kann, Maria wird frei sein. Nach zwei Jahren (nach Wiedervereinigung) heiraten wir, mit einem gemeinsamen Sohn leben wir gemeinsam bis ans glückliche Lebensende. Wir verlassen Deutschland und besitzen an einem ganz fernen Ort ein gemeinsames Haus.
Ein kleines Haus am Meer.
Ein Traum im Herbst 1996 gab bereits Hinweis auf die Entwicklung, dem ich aus Unkenntnis keinen Wert bei gemessen hatte. Wir stehen in einem grünen Tal und ich halte unser gemeinsames Kind auf dem Arm. Diese Vision hatte ich erneut auf einer Fahrt zum Flughafen im Februar, als Tagtraum.

Von Begegnung zu Begegnung seit der damaligen Trennung, vertiefte sich die Liebe im Sinne „reiner Liebe“ zu einer Seelenverwandtschaft. Auch meine Träume scheinen die Seele von Maria zu berühren, was in Gesprächen offen zu Tage trat, nachdem ich meine Träume erzählte und wir darüber diskutierten.

Ich identifiziere mich 100-prozentig mit der Rolle des Helden, Maria = Charlene.
Ich sehe für die Zukunft, dass mein Weg zu Orten von Celestine führen wird (Peru und Amerika) und ich den Wunsch verspüre, meine Erfahrungen an anderen Menschen weiterzugeben und auch diese an die Orte zu führen. Ich verfasste daraufhin einen Artikel für die Mitarbeiterzeitschrift der Firma, bei der ich zurzeit beschäftigt bin und beschrieb darin, welche Erkenntnisse ich durch dieses Buch erlangt habe und mein Artikel erschien anschließend in der Märzausgabe.
Worauf sich im Kollegenkreis ein wahres Celestinefieber entfachte. Der Umgang, die Gespräche, die Hinwendung hat sich deutlich zum besseren Miteinander geändert.

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