Ingeborg, 66, aus Uetersen
In meinem Meditationskreise liest fast jeder eines der Celestine Bücher, ich wurde sehr neugierig! Dann konnte ich das erste Buch nicht mehr aus der Hand legen!
Die Erkenntnis des Erwachens, die Kontroll-Dramen und vor allem „Botschaften“ sprachen mich besonders an.
Zuerst möchte ich etwas über meine Erkenntnisse schreiben. Als ich das Buch von Celestine las, wußte ich: Das alles kenne ich! Mir war vieles gar nicht mehr bewusst und durch die Arbeit mit den Handbüchern von Celestine wird mir nach und nach sehr vieles klar! z.B. die Kontrolle meiner Eltern während meiner Kinder- und Jugendjahre. Ich habe dadurch nie viel Energie und ich lerne erst jetzt, durch Meditation und Bewusstwerdung neue Energien zu bekommen. Das schönste ist es, dass ich Bestätigung durch Lesen und Fühlen der Prophezeiung von Celestine bekomme. Dadurch verstehe ich z.B. auch die Botschaften für mich viel besser. Die größte Botschaft war mein klinischer Tod vor etlichen Jahren in einem Krankenhaus.
- F:
- Frau B, besonders angesprochen hat Sie „Das Kontrolldrama“!
- B:
- Ich muss dazu sagen, dass ich eine ganze schlimme Kindheit erlebt habe, ich konnte mir es aber nicht erklären, was damals abgelaufen ist. Als ich den Artikel über das Kontrolldrama gelesen habe, wußte ich, ja, genau das ist zwischen meinen Eltern und mir abgelaufen. Es hat mich sehr heftig bewegt.
- F:
- An was genau wurden Sie erinnert, und haben Sie ein Beispiel? An welches Bild sind Sie konkret erinnert worden?
- B:
- Ganz konkret? Ich wurde immer von klein auf an laufend unterdrückt: „Du musst, du musst …“, also immer das Festhalten z.B. und eben diese Kontrolle, die fast stündlich auf mich einwirkte und zwar permanent kontrolliert und festgehalten hat - aus welchem Grund weiß ich bis heute nicht -. Dies hat mich ziemlich kaputt gemacht. Ich konnte mich zumindest in der Kindheit nicht entwickeln. Dieses kam erst viel später, als ich meine Freiheit erreicht hatte. Ich war als Kind total unfrei.
- F:
- Welche der Celestine-Phänomene hat Sie besonders angesprochen?
- B:
- Vor allem Botschaften!
Bevor ich diese Bücher überhaupt gelesen habe, habe ich Botschaften erhalten, die ich mir nicht erklären konnte, also, es waren unbewusste Botschaften. Bewusst habe ich es erst wahrgenommen, nachdem ich es gelesen habe und dann anfing, bewusst darauf zu achten und ganz bewusst zu leben. - F:
- Wie „bewusst leben“?
- B:
- Bewusst leben bedeutet, wirklich darauf zu achten, was der andere mir mitteilt, was er mir für Informationen gibt.
- F:
- Ich habe gerade in der „Zehnten“ gelesen: Nun öffne ich mich für eine neue Botschaft, es tut sich aber nichts, es kommt nichts.
- B:
- Ich erhalte innerlich aus mir heraus Botschaften, intuitiv. Meine Intuition, vermittelt mir sehr viele Botschaften. Wenn ich auf diese Botschaften achte, dann geht es mir auch sehr gut, wenn ich sie missachte, geht es mir schlecht.
- F:
- Sie schreiben „die größte Botschaft war mein klinischer Tod vor etlichen Jahren in einem Krankenhaus“.
- B:
- Es war ein ganz kleiner Eingriff, bei dem eine Rückennarkose gemacht werden sollte. Es waren zwei Anästhesien dabei. Es passierte dann - der eine war sehr hektisch und sehr nervös. Ich hatte mich schon gewundert, denn von einem Anästhesisten erwarte ich, dass er bei der Narkose ruhig und gelassen ist. Er hat dann auch angefangen zu spritzen. Ich wurde auf den OP-Tisch gelegt und beide sagten zu mir, ich solle darauf achten, wie weit die Narkose wirkt. Normalerweise müsste der Unterleib bis zur Mitte hin betäubt sein. Ich habe ganz plötzlich bemerkt, dass die Betäubung höher ging, sie stieg immer höher bis hin zu den Atemwegen und dass ich erstickt bin. Beide Ärzte haben es bemerkt, dass ich mich wohl stark verfärbte und sagten auch, dass es mir ganz schlecht ginge. Als die Betäubung noch höher stieg bis hier hin „Kehlkopf“ wußte ich hundertprozentig, jetzt muss ich sterben. Also mit hundertprozentiger Sicherheit habe ich diesen Tod auch gespürt, das Sterben, und habe auch nichts mehr sagen können, es ging dann immer weiter und mir wurde ganz fürchterlich übel. Ich habe mir innerlich gesagt „Herr Jesus“ bzw. ich habe innerlich geschrien, ich hatte Panik und Angst, ich hatte wirklich Todesangst in diesem Moment. Ja, Jesus habe ich angerufen und gebeten, hilf mir. Das war eigentlich alles. Und dann ganz schnell - ein schneller Szenenwechsel - es muss innerhalb von Sekunden geschehen sein, ich weiß es nicht mehr, war ich aus meinem Körper herausgetreten. Ganz plötzlich war ich draußen und schwebte irgendwo oben herum und habe gesehen, was die Ärzte mit mir gemacht haben, die Wiederbelebungsversuche und das Massieren, ich habe Spritzen bekommen und was sie alles mit mir machten, unter Sauerstoff gestellt und alles ist kreuz und quer gelaufen. Der Chefarzt kam hinzu, das alles habe ich mitbekommen. Dann bin ich aber durch einen Tunnel geschwebt und Jesus war da und hat meine rechte Hand genommen. Dann bin ich durchgegangen. Der Gang war ziemlich dunkel, aber ganz hinten sah ich ein unbeschreibliches Licht. Dieses kann man nicht beschreiben. Das Licht war so wunderschön, so etwas gibt es in Wirklichkeit gar nicht. Was mir auffiel, dass dort Wesenheiten waren, die Schilder aufhängten: „Atme, lebe, atme, lebe im Wechsel“. Das ist mir ganz deutlich aufgefallen. Dann sind wir durchgegangen und ich dachte, endlich kann ich in dieses Licht gehen, ich brauche nicht mehr auf der Erde zu sein. Dieses war so wunderschön für mich und ich war froh, dass ich das erreicht hatte. Bis dicht vor das Licht ging er mit mir zusammen hin, ich wollte dann durchgehen und er hielt mich fest und sagte nein, du hast hier auf Erden noch einige Aufgaben zu erfüllen, du musst leider zurück. Aber er sagte auch noch, ich zeige dir hiermit, wo du einmal hingehen wirst.Dann ging alles so schnell, ich bemerkte - ich kam mir vor, als wenn man eine Wurstpelle füllt, so wieder in meinen Körper reingestopft. Das Erwachen war ganz grausam für mich. Ich war stinksauer, ich war wütend, ich war ärgerlich. Plötzlich bin ich wach geworden, meine Tochter war da, ich muss wohl lange schon auf der Intensiven gelegen haben, für mich war das einfach das Grausamste, was ich je erlebt habe. Aber geblieben ist die Botschaft, ich habe noch Aufgaben zu erfüllen. Das ist die Botschaft, die mir übermittelt wurde. Das war mein klinischer Tod, meine Nah-Toderfahrung, wie auch immer man das nennen mag.
- F:
- Sie wurden in ihren Körper gepresst.
- B:
- Ja, so kam es mir vor. Also das war das schlimmste Gefühl, was ich überhaupt je hatte. Ich war so widerwillig in meine Hülle hineingepasst. Ich bin sehr leicht rausgenommen aber ganz schwer wieder reingekommen. Zu dem Zeitpunkt wußte ich noch gar nichts von spirituellen Dingen. Das war für mich wirklich so eine riesige Botschaft, das habe ich erst im Nachhinein gewusst und peu á peu verdauen können. Schließlich bin ich wiedergeboren worden, als ich in meine Pelle hineingezwängt worden bin.
- F:
- Sie schreiben, dass Sie eine Meditationsgruppe und auch einen Gesprächskreis in Ihrem Umfeld aufgebaut haben? Sie sind in diesem Bereich aktiver geworden?
- B:
- Ja, es hat sich sehr verändert. Erstens in der Richtung Gläubigkeit, dass ich inzwischen wirklich hundertprozentig weiß, dass es eine höhere Macht gibt und dass es eine Göttlichkeit gibt; dass auch sehr vieles in mir ist. Ich bin auch göttlich, ein göttliches Wesen. Das durfte ich erkennen und dass eigentlich, ja dass das, was ich früher nicht bemerkte, dass ich in jedem Blatt, in jedem Stück, was ich mir ansehe, in jedem Menschen ja Göttlichkeit ist, dass alles Geistlichkeit und Göttlichkeit ist, wie es uns bewusst wird. Das habe ich früher nicht so empfunden.