Dagmar aus Düsseldorf
Seit einer Woche steht nun fest, dass tatsächlich so eine Arbeitsgruppe zustande kommen wird, wir beginnen am Donnerstag. Angemeldet haben sich 3 Männer und 5 Frauen und, obwohl ich als freiberufliche Seminarleiterin für das katholische Bildungswerk tätig bin, bin ich aufgeregt, als hätte ich noch nie im Leben ein Seminar organisiert.
Zustandegekommen ist diese Arbeitsgruppe übrigens auch aufgrund von Fügungen. Ich hatte im Dezember in der Esotera inseriert, habe aber nur eine einzige Anfrage bekommen, nämlich von einer Dame aus Monheim, die mich dann auch über die Absicht des Celestine Förderverein informierte, Interessierte nach Düsseldorf und Köln zu einem Überregionalen Arbeitsgruppentreffen einzuladen. Für ein gemeinsames Arbeiten war die Entfernung zwischen Monheim und Erkelenz einfach zu groß, wir stehen aber noch in Verbindung.
Heute weiß ich, dass ich mich zuerst mit einem Kontrolldrama auseinandersetzen musste (Unnahbar), bevor diese Gruppe zustande kommen konnte. Nachdem mir das vor zwei Wochen klar geworden war, rief mich ein Herr aus Neuss an, der auch teilnehmen wird. Eine Teilnehmerin, die bei mir an einem Kurs für Persönlichkeitsbildung und Stressprophylaxe teilgenommen hatte, sagte mir auf den Kopf zu, dass sie das Gefühl habe, dass ich mich zwar beim kath. Bildungswerk aus verständlichen Gründen von Esoterik distanziere, sie aber das Gefühl habe, ich müsse doch irgend etwas damit zu tun haben, da ihre innere Stimme ihr sage, dass ich einzige sei, die ihr bei ihrem Problem helfen könne. Ein Teilnehmer hat bis auf eine Ziffer meine Telefonnummer, ein anderer hat einen äußerst seltenen Vornamen, denn genauso hat meine beste Freundin aus Kindertagen mich immer genannt, und eine weitere Teilnehmerin hat am gleichen Tag Geburtstag wie ich. Die anderen Teilnehmerinnen werden von diesen Teilnehmern mitgebracht.
Ich denke also, dass Hinweise genug darauf deuten, dass ich diese Arbeitsgruppe leiten soll. Doch bei dem Gedanken, dass eine Heilpraktikerin und eine Reiki-Meisterin teilnehmen werden, wird mir doch ganz flau im Magen. Doch ich denke, das Problem kann gelöst werden, wenn ich sofort am Anfang darauf hinweise, dass ich keine Psychologin sondern ausgebildete Seminarleiterin bin und dass ich den Standpunkt vertrete, dass wir alle noch Lernaufgaben zu bewältigen haben und sich somit niemand anmaßen sollte, zu sagen, “ich bin weiter als ihr und übernehme die Führung”, und dass ich aus diesem Grund meine Aufgabe in der Organisation (Raum bereitstellen für nötige Dinge, z.B. Karteikarten usw. sorgen, Entspannungsmusik bereitstellen kann usw.) sehe.
Diese Arbeitsgruppe ist die erste Gruppe, die ich ohne Träger in Eigenverantwortung leiten werde. Die Gruppe soll in meinem eigenen Seminarraum im Keller stattfinden. Muss ich in diesem Fall eine Haftpflichtversicherung abschließen, gibt es irgendetwas anderes, was ich beachten muss? Ein weiteres Problem für mich ist die finanzielle Frage. Auf der einen Seite verdiene ich natürlich als Seminarleiterin mein Geld, auf der anderen Seite ist es mir wichtiger, dass die Gruppe stattfindet, als dass sie an finanziellen Gründen scheitert. Ich habe mir jetzt überlegt, ein Sparschwein aufzustellen und wer etwas geben möchte, kann dies nach eigenem Ermessen tun. Was halten Sie von dieser Idee?
Eine weitere Frage habe ich zur Copyright. Ich denke, dass jeder Teilnehmer das Buch mit den Erkenntnissen, nach dem ich auch arbeiten möchte, bereits besitzt oder aber bereit ist, es anzuschaffen. Darf ich zusätzliche Arbeitsblätter dazu anfertigen (z.B. Zusammenfassungen, aber evtl. auch die Fragebögen, die in dem Buch enthalten sind)? Schließlich und zuletzt würde ich gerne wissen, ob eine Mitgliedschaft im Celestine Förderverein e.V. möglich und aus Ihrer Sicht sinnvoll ist.