Heidrun aus einem neuen Bundesland
Ich danke Ihnen sehr für die Möglichkeit, Celestine - Erfahrungen austauschen zu können und möchte gern ein paar Gedanken dazu niederschreiben - zur Ersten Erkenntnis!
Dazu möchte ich einige persönliche Daten vorausschicken mit der bitte, mich über die Veröffentlichungen zu informieren. Es ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens, über den ich an mir fremde, aber irgendwie vertraute, Menschen schreibe.
Ich wurde am 1959 in diese Welt geboren und als Kind der DDR erzogen. Dieses sozialistische Leben habe ich bereitwillig und überzeugt von der Richtigkeit der Ideen und Taten bis zu meinem 30. Lebensjahr geführt. In einer „Soldatenfamilie” sind meine Tochter (16) und mein Sohn (13) herangewachsen. Unser Garnisionsort war für uns der Nabel der Welt, bis mich irgendwann auch diese innere Unruhe packte, von der im Buch die Rede ist. Ich begann beruflich und privat in ziemlich drastischer Form alles in Frage zu stellen. Die Beziehung zu meinem Mann wurde durch die andauernde Suche nach neuen Impulsen und anderen Formen der Beziehung auf eine harte Probe gestellt. In der Zeit nach der Wende erhielt ich diese Impulse durch zahlreiche Bücher mit esoterischem Inhalt.
Ausgangspunkt meines neuen Lebensweges war der Satz in dem Yogabuch von Anneliese Harf „Gedanken sind Energie”. So wurde ich neugierig und las und las und las… Ich habe mit das positive Denken angewöhnt und weiter dem Drang nachgegeben, Yoga zu praktizieren.
Bei einem Kurs lernte ich Marita und Christiane kennen. Durch das Erzählen mit ihnen wurde ich mir meiner ersten spirituellen Erfahrungen bewusst, die darin bestanden, dass ich irgendwie spürte, auf dieser Welt mit allem irgendwie verbunden zu sein. Ich vertiefte die Erkenntnis, dass Makro- und Mikrokosmos eins sind und genoss es immer öfter, allein (mit dem All eins) zu sein. Das ganze gipfelte in einer Art Traum, indem ich das Gefühl wahrnahm, vollkommen aufgelöst zu sein. Irgendwie füllte mein Körper ganz und gar den Raum aus, in dem ich lag.
Als mein Mann hereinkam, hatte ich das Gefühl, er würde durch mich hindurchgehen. Ich glaube seitdem an Gott. Es ist für mich das universelle Wissen, der Makrokosmos, von dem ich ein Stäubchen, ein Quantum, eine Zelle bin, die mit all dem ausgestattet ist, was dem Universum innewohnt. Dieses universelle Wissen zu entwickeln (es auszuwickeln), habe ich mich auf den Weg gemacht. Ich fühle mich seitdem sicher rund geborgen in mir selbst, ich habe keine Angst vor irgendetwas und schon gar nicht vor dem Tod. Es ist für mich wichtig, Menschen zu treffen, denen ich meine Erfahrung, dass das Leben einen Sinn hat, dass es keine Zufälle gibt und dass man sehr gut mit Gott und Engeln leben kann, mitteilen kann. Zurzeit wage ich nicht einmal in meinem engsten Umkreis das Wort „spirituell” auszusprechen. Ich muss mich darauf beschränken, so gut wie möglich nach diesen Prinzipien zu handeln und so die Zeichen zu setzen für andere Menschen. Es kann sein, dass ich darin schon ganz gut bin.
Brief vom Förderverein an Heidrun vom 24.4.1997
Gern geben wir Ihnen Anregungen für Ihr eigenes Celestine- Treffen in Ihrer Nähe. Wir empfehlen Ihnen auch, in Ihrer örtlichen Tageszeitung per Kleinanzeige hierauf aufmerksam zu machen. In unserer Veröffentlichung würden wir aus Ihrer Sicht näheres über den Wandel in die Eigenverantwortung gern übernehmen.
Aus der Anlage entnehmen Sie bitte als Anregung das Merkblatt für Autoren sowie die Checkliste für Ihren Beitrag.
Brief von Heidrun, 2.6.1997
Mein Weg zu Celestine
Heidrun, geb. 1959, aufgewachsen als achtes Kind in der DDR. Selbstverständlich war ich Pionier und FDJ-lerin, hatte sogar immer irgendwelche Funktionen inne. Ich leitete die Fahnenappelle, ca. 500 Pioniere gehorchten meinem Kommando. Wir waren die „Kampfreserve der Partei”, also auch ab dem 18. Lebensjahr deren Mitglied. Alles lief nach Plan, einem Plan, den ich nicht gemacht habe.
Von der anderen Welt bekamen wir Besuche und regelmäßig Pakete, die immer sehr schön nach Kaffee und anderen fremdartigen Sachen dufteten. Schulzeit und Studium verliefen optimal. Außenwirtschaft durfte ich nicht studieren, weil…, ich glaube wegen der Westpakete. Also studierte ich sozialistische Betriebswirtschaft. Anfang der achtziger Jahre fiel es den Professoren schon schwer, uns die Widersprüche zwischen Theorie und Praxis in unserer Planwirtschaft zu erklären. Wir standen wie selbstverständlich Schlange nach Handtüchern, Bettwäsche, Geschirr und bekamen, wenn wir unseren Schwangerschaftsausweis vorzeigten, 1 kg Bananen mehr.
Durch die Heirat mit einem Offizier des NVA und die Arbeitsaufnahme in einem NVA-Betrieb war es einfach nicht an der Tagesordnung, das System, in dem wir lebten, ernsthaft zu hinterfragen. Es ging uns wirtschaftlich gut in unserer „kleinen Welt”.
Unsere Kinder wuchsen in Sicherheit und äußerst gesunder Umgebung auf. Die sozialen Kontakte zu anderen Familien waren sehr freundschaftlich und bei uns war immer etwas los. Wir hatten eine schöne Wohnung, gute Arbeit und sogar einen Trabi, der fast 20 Jahre alt war, als wir ihn für ein halbes Jahresarbeitsentgelt kauften. Ich war Marxistin und brauchte keinen Gott.
Mit der Wende brach unsere heile Welt wie ein Kartenhaus zusammen. Kolleginnen, mit denen ich Jahr für Jahr die von der Partei beschlossenen sozialpolitischen Maßnahmen begeistert in die Praxis umgesetzt hatte, lehnten nun alles, was bisher gut war, ab. Weil ich nicht so schnell umdenken konnte und noch „alte” Werte verteidigte, richtete sich aller Hass auf mich.
Es war ein Höllentrip, der heute als „Mobbing” bezeichnet wird. Ich verlor vollkommen die Orientierung. Gerade zu dieser Zeit wollte ein drittes Kind in unsere Familie - eigentlich ein Wunschkind -. Ich kämpfte gegen alles und jeden und war sehr, sehr unglücklich.
Bis der Zufall es wollte, dass ich Dozentin für Betriebswirtschaft wurde. Ich sprang von heute auf morgen ins kalte Wasser und erklärte nun den Neuschülern, wie Marktwirtschaft funktioniert. - Ironie des Schicksals!? -
Aber was ist nun mit dem Weg zu Celestine?
Seit ich den neuen Job hatte, begann ich wahrzunehmen, dass Begrenzungen und Ereignisse nicht einfach so geschehen. Deshalb versuchte ich einfach mal nachzuvollziehen, welche Vorgänge in meinem Leben nach der Wende besonders prägnant für mich waren.
Eine wichtige Lektion:
Im morgendlichen Gespräch, das gewöhnlich dem Unterricht voranging, machte ich mich über die Sprüche des Radiopastors lustig. In dem Gedanken, dass alle anderen auch nichts mit dem „lieben Gott” am Hut hätten, dachte ich mir auch nichts dabei.
Aber eine Teilnehmerin fühlte sich durch meine Worte gekränkt und forderte nachdrücklich eine Entschuldigung. Sie forderte mich direkt auf, über meine Worte nachzudenken und Achtung davor zu haben, dass es andere Menschen gibt, die sehr wohl mit den morgendlichen Grußworten des Pastors etwas anzufangen wissen. Ich bin dieser Frau für ihre Botschaft wirklich sehr dankbar.
„Gedanken sind Energie”
Mit diesem Satz, den ich zum erstenmal in A. Harf’s Yoga-Buch las, begann ich den Weg zu mehr Spiritualität ganz bewusst zu gehen. Mich faszinierte das indische Sprichwort:
„Säst du einen Gedanken, erntest du eine Tat.
Säst du eine Tat, erntest du eine Gewohnheit.
Säst du eine Gewohnheit, erntest du einen Charakter.
Säst du einen Charakter, erntest du ein Schicksal”.
Ich begann, anders zu denken, positiv zu denken. Also lernte ich aus Büchern von Murphy etwas über das Unterbewusstsein, von Dale Carnegie, wie man mit Sorgen fertig werden kann und von Gawain, dass es so etwas wie einen inneren Führer gibt, mit dem ich Kontakt halten sollte.
Meine Seele begann zu wachsen.
Durch Traumdeutung erfuhr ich, dass die ewigen Träume von verkrüppelten Babys ein Spiegelbild meiner Seele sind. Sie sollten unbedingt aufhören und ich spürte, wie mir mein neues Denken dabei half. Auch über die Beschäftigung mit Yoga kam ich in meiner Entwicklung weiter. Bei einem Kurs bekamen wir einige wichtige Lehren von Zen-Meistern mit auf den Weg:
„Dein Kopf entscheidet über Leben oder Tod”.
„Vergleiche nicht! Niemand ist besser oder schlechter als du. Jeder hat seine Aufgabe. Urteile und verurteile nicht, schon morgen kann die Welt
ganz anders aussehen”.
Hier spürte ich dass erstemal, welche Synergie entsteht, wenn viele Menschen in einem Raum ein gemeinsames Ziel verfolgen. Irgendwie verändert sich die energetische Schwingung.
Zu dieser Zeit entwickelte ich das Gefühl dafür, mit dem All eins zu sein. Mir wurde bewusst, dass ich als Mensch auch nur aus Sternenstaub bestehe und so ein Teil des großen Universums bin. Ich gewann ein Gefühl von Geborgenheit und Verbundensein mit allem, was passiert. Endlich hatte ich einen Begriff von dem, was die Menschen „Gott” nennen.
Der Traum vom Zerfließen:
In einer Nacht, als ich mal wieder über Gott und die Welt gegrübelt hatte, beobachtete ich, wie mein Körper vollkommen außer Form geriet und sich gleichmäßig im ganzen Raum ausdehnte. Ich hatte das Gefühl, zu schweben. War das die Botschaft des Mystikers an mich?
Eine echte Prüfung:
Ich hatte eine Freundin gefunden, die meine Erfahrungen mit Esoterik teilte. Da wir über sehr viel aus unserem Innern erzählten, entwickelte sich natürlich auch ein tiefes Vertrauen. Wir spürten sogar, wenn der andere in Begriff war, anzurufen. Diese Freundschaft wurde auf eine Probe gestellt, als Geld ins Spiel kam.
Diese Freundin brachte uns zu einer Veranstaltung mit Menschen, die schnell und leicht viel Geld verdienen wollten. So ganz kann ich mich auch nicht von der Vorstellung frei machen, mal schnell etwas mehr Geld zu haben, um damit ein paar Träume zu erfüllen. Also ließen wir uns darauf ein, diese Show mitzumachen. Nach der Gehirnwäsche waren alle Teilnehmer bereit, ihre Unterschrift auf den Vertrag zu setzen. Wir waren nicht die ersten und werden nicht die letzten Menschen sein, denen bei Veranstaltungen von REICHTUM der gesunde Menschenverstand ausgetrieben wird.
Am Tag danach kam der Manager, um unser „Startkapital” abzuholen. Mir fiel auf, dass er die Unterschrift auf der Quittung mit total zittriger Hand geschrieben hat. Irgendetwas beunruhigte mich, wenn er da war.
Mein Sohn hatte einmal als Erinnerung für mich seinen Namen auf meine Arbeitsunterlage geschrieben. Als ich unvermittelt diese Notiz las, war in meinem Kopf plötzlich der Begriff „Satan”. Auch meine Träume begleiteten diese fatale Lebenssituation. Nachts quälten mich zahllose weiße Spinnen oder eine dicke schwarze Spinne hing wie eine Bedrohung mitten im Raum. Das war der Preis, den man zahlen musste, wenn es ums schnelle Geld geht!? Das war nichts für mich. Ich habe wegen dieser deutlichen Hinweise aus meinem tiefsten Innern das traurige Kapitel „REICHTUM” und auch die Freundschaft abgehakt.
Meine Familie, besonders die Kinder werden uns hoffentlich verzeihen, dass der Versuch, auch für sie mehr Geld zu beschaffen, ins Gegenteil umgeschlagen ist! Eines habe ich hieraus gelernt, auf meine Intuition zu achten und darauf zu vertrauen, dass es die richtigen Hinweise sind, die von innen kommen.
Abschließende Gedanken:
„Die Prophezeiungen von Celestine” habe ich mir bestellt, weil ich neugierig war, warum sich dieses Buch so lange an erster Stelle der Bestsellerliste hielt. Ich nahm es völlig unvoreingenommen zur Hand und vertiefte mich in die packende Geschichte. Die erste Erkenntnis, dass es eigentlich keine Zufälle im Leben gibt, konnte ich sofort nachvollziehen. Schließlich war auch mein Leben durch den „Zufall” der Wende und des Zusammentreffens mit dem Chef der Bildungsfirma entscheidend verändert. Dieser Veränderung war eine große innere Unruhe, ja ein seelisches Chaos vorangegangen. Wie von allein fügte sich Mosaikstein für Mosaikstein zu einem Gebilde zusammen, das mein Leben im großen Umfeld des Universums zeigte. Aus meinem tiefsten Innern heraus entwickelte ich eine ganz eigene Beziehung zu Gott.
Aus einer ignoranten Atheistin ist eine gläubige Heidin geworden. Heute bedaure ich, dass meine Eltern mich nicht taufen ließen. Aber ich werde diesen Akt auch nicht nachholen, um der Kirche näher zu sein.
Dass das Schöne strahlt, wie in der dritten Erkenntnis beschrieben, konnte ich bisher zwar noch nicht selbst sehen, aber positive und negative Ausstrahlung von Menschen, Spannungsfeldern bei Konflikten usw. habe ich tausendfach gespürt. Aus der Beschäftigung mit Yoga weiß ich um die Energien der Chakren und die Veränderung der Aura durch bestimmte Übungen. Meine Pflanzen pflege ich ganz bewusst und man sagt, ich hätte einen „grünen Daumen”. Ich möchte gern von anderen lernen, die Energie, die uns umgibt, auch zu sehen.
Von einem Heilpraktiker lernte ich viel über die Energiebahnen, durch die unsere Lebensenergie fließt. Ich habe erlebt, wie sich durch Akupunktur Energiestaus auflösen und alles wieder beginnt zu fließen. Seit ich mich in diesem Strom befinde, bin ich ausgeglichener und ruhiger, vor allem habe ich keine Angst mehr.
Mein Kontrolldrama war wohl vor allem der Einschüchterer und der ergänzend der Vernehmungsbeamte. Ich hatte seit meiner Kindheit immer irgendwelche führenden Positionen inne. Durch die Aufmerksamkeit, die mir zwangsläufig entgegengebracht wurde, habe ich sicher immer meine Batterien aufgeladen. Umso mehr verabscheue ich jetzt, durch Direktions- bzw. Weisungsrecht mit Macht über andere ausgestattet zu sein. Ich möchte nie wieder eine Leitungsposition innehaben.
Wenn ich jetzt vor der Klasse stehe oder ich trainiere meine Aerobic - Fans, gebe ich überwiegend Energie ab. Ich bin mit Leib und Seele Lehrer geworden und möchte noch vielen Menschen Wissen, sportliche und geistige Fitness aber auch Denkanstöße im Sinne von Celestine vermitteln.
Meine Träume sind ständige Begleiter geworden. Ich habe, bevor ich Celestine gelesen habe, schon eine ganze Zeit lang ein Traumtagebuch geführt und konnte so viele wichtige Rückschlüsse auf meine Lebenssituation ziehen.
Eines meiner schönsten Erlebnisse hatte ich im Februar dieses Jahres mit der achten Erkenntnis. Eine Woche Lehrgang mit Gleichgesinnten vermittelten mir die Erfahrung, was interpersonelle Ethik bewirken kann. Ähnlich wie bei dem erwähnten Yogakurs spürte ich, wie ich ein höheres Energieniveau erreichte durch das gegenseitige Geben und Nehmen aller Gruppenmitglieder.
Ich wünsche mir, dass alle Menschen immer so miteinander umgehen können und möchte dafür etwas tun. Einen Auftrag dafür erhielt ich auch durch einen Traum:
„R.V. Weizsäcker, ein Mann, dessen Integrität und Intelligenz ich sehr schätze, bittet mich, etwas für die Menschen zu tun. Er hat mir im wahrsten Sinne des Wortes zwischen Tür und Angel ein Buch in die Hand gegeben, in das ich schreiben soll.
Machen Sie sich doch selbst eine Freude, anhand von Fabeln mit dem Handbuch und darin enthaltenen Fragebögen zum Einzelstudium zu erkennen, in welcher Form sich die 10 Prophezeiungen hier widerspiegeln.
PS. Der Firmenname „XXXX“ ist vom Herausgeber mit „Reichtum“ bezeichnet.