Celestine-Erfahrungen

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Der Graf von Saint Germain

Wilfried aus Eckernförde

Ich sitze in einer schattigen Ecke in unserem Garten in Fleckeby und weiß, dass der Herausgeber dieses Buches gerade an der Quelle in Louisenlund (in der Nähe von Fleckeby) sitzt, um dieses Buch mit der größtmöglichen Klarheit zusammenzustellen.
Erst vor einigen Tagen sind wir uns das erste Mal begegnet, und die ganze Zeit war der Gedanke in meinem Kopf: Ich soll diesen Mann zur Quelle nach Louisenlund führen. Kurz vor Ende dieser Begegnung sprach ich diesen Gedanken dann aus, und siehe da, genau das war auch schon vorher sein Wunsch gewesen.
Ich kenne viele „Zufälle“ in meinem Leben. Der schönste ist vielleicht der, wie ich als homöopathischer Arzt nach Eckernförde gelangt bin:
Meine Frau und ich kommen beide aus Schleswig Holstein und wollten hierher zurück, als sich unser erstes Kind ankündigte. Ich hatte inzwischen fünf Jahre homöopathische Ausbildung in Freiburg hinter mir und dachte, es ist an der Zeit, die Homöopathie nach Norddeutschland zu tragen. Wir waren uns aber nicht einig: Wo geht es hin? Das einzige, was schon klar war, war dass unsere neue Werkstätte am Wasser liegen sollte.
Zu der Zeit, als wir mit diesen Umzugsplänen schwanger gingen, war eine Öko-Messe in Freiburg. Wir sind gemeinsam durch diese Messe geschlendert, hier und da mal an Buchstände gegangen, und an einem Buchstand fiel mir ein Buch regelrecht aus dem Regal. Das wollte ich gar nicht nehmen, aber es fiel eine Seite auf, wo die Nikolai-Kirche von Eckernförde abgebildet war.
Also habe ich mir das angesehen und es handelte vom Grafen von St. Germain (1696-1784). Über den Bezug zu dem Bild von Eckernförde habe ich es dann gekauft. Das war das erste Mal, wo mir dieser Graf von St. Germain in Buchform begegnet ist. Damit rückte irgendwie einfach Eckernförde mal so als kleiner Wink aus dem Universum in die nähere Betrachtung.
Ein paar Monate später haben wir im Rahmen einer Ausbildung für therapeutisches Atmen ein Seminar gemacht, das „zufällig“ in Osterby bei Eckernförde stattfand.
So war es sehr leicht, hier einfach zu spüren, ob dies der richtige Ort für uns sein könnte. Und noch ein weiterer „Zufall“ kam uns zu Hilfe: Zur selben Zeit fand damals ein Kirchentag in Eckernförde zum Thema: „Gesundheit und Heilung“ in der Nicolai-Kirche statt.
Kurzfristig hatte ein Redner zum Thema „Naturheilkunde“ abgesagt, und da ich den Organisator gut kenne, hat er mich gefragt, ob ich nicht einspringen wollte, wo ich doch sowieso gerade da war. Und da habe ich gedacht: Ja, wunderbar, eine gute Gelegenheit, das Eckernförder Publikum sozusagen einmal kennen zu lernen. Und als ich in der Eckernförder Nicolai-Kirche saß (das war ein paar Monate, nachdem ich dieses Buch in die Hand bekommen hatte), saß ich genau an der Stelle, wo das Foto aus dem Buch aufgenommen worden war. Und da habe ich gefühlt: Hier ist mein Platz.
Ich arbeite jetzt seit fünf Jahren in Eckernförde und habe diesen Entschluss nie bereut.
„Zufällig“ fand ich Praxisräume direkt am Wasser im alten Freimaurerhaus „Die Leuchte am Strande“, in der der Graf von Samt Germain real einmal gewesen ist. Er hat in Eckernförde seine letzten Lebensjahre verbracht und ist in der Nicolai-Kirche begraben. Deshalb das Foto in dem Buch über ihn.
Und um den Kreis zu schließen: Die Hauptwirkstätte des Grafen von Samt Germain war der Alchemistenkeller von Louisenlund, nicht weit von der Quelle entfernt, wo jetzt Dieter Fleckenstein meditiert.
Ist das Leben nicht „wunder“-voll?!

Gesundheit und Heilung sind auch weiterhin das Hauptthema meines Lebens, und seit zwei Jahren biete ich in meiner Praxis Unterstützungsgruppen „Heilung & Gemeinschaft“ an, die auf den Prinzipien von Celestine aufbauen. Es gibt viel über dieses Thema zu lernen. Erkenntnis ist kein kurzes Ereignis, sondern ein lebenslanger Lernprozess. Gerade die Zehnte Lektion (Ausdauer) ist eine der wichtigsten, ohne die die anderen nur sehr begrenzt nützlich sind.

Viele „Wunder“ sind möglich, wenn wir uns gegenseitig in der rechten Weise unterstützen.
„Lasst uns anfangen, denn bisher haben wir noch gar nichts getan!“ (Franz von Assisi)

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