Axel, 34, aus Rendsburg
Ein anderer unter den Anwesenden, der sich zu Wort meldete und um einen Tip für sein weiteres Vorgehens bat, war Axel.
Er berichtete „Ich bin Vater geworden, und die Mutter meiner Freundin möchte von mir Unsummen an Geld. Sie ist eine Anwältin, spezialisiert auf das Familienrecht.“
Wir schenkten Axel, wie in den Prophezeiungen der Celestine empfohlen, unsere volle Aufmerksamkeit. Und so erfuhren wir, dass die junge Mutter - der Vater hatte sein einjähriges uneheliches Kind bis heute noch nicht persönlich kennen gelernt - mit ihm zunächst erst einmal Kontakt aufnehmen wollte. Axel gestand uns auch, dass er regelmäßig von ihr aktuellste Fotos und sogar einen selbstgefertigten Kalender mit Kinderfotos für das laufende Jahr bekommen hatte. Kurzum, er spielte den Unnahbaren, und durch die Gespräche in der Gruppe erkannte er es selbst. Aus Angst vor Verletzungen hatte er sich einem Kontakt entzogen.
Wie wir auf einen späteren Treffen erfuhren, hat gerade die Aussprache im Kreise völlig Fremder, jedoch Gleichgesinnter den Impuls für eine erneute Kontaktaufnahme gefördert. Wir erinnern uns an die Achte Prophezeiung - jeder hat eine Botschaft - und die daraus resultierende bewusste Gruppendynamik.
Mittlerweile erfuhren wir, dass Axel seither zweimal für ein ganzes Wochenende mit seinem Sohn zusammen sein konnte, und die junge Mutter ihn mit Kinderwagen und Windel vertraut machte. Wie die juristische und wirtschaftliche Situation sich weiter entwickelt, liegt offensichtlich in der Willensbereitschaft beider Parteien.
Gerade in dieser Gruppierung ist mir durch die anwesenden Personen und deren eigenen Schilderung und Umgangsformen der Ereignisse die Celestine ein täglicher Wegbegleiter geworden.