Celestine-Erfahrungen

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Die Arbeitsgruppe Partnerschaft, Ehe, Recht

Die Erfahrung lehrt uns: die Prophezeiungen von Celestine sind überall, begegnen uns täglich und dies nicht nur im Kreise besonderer, „auserwählter“ Personen. Das pure Glück wollte es, dass ich in meiner eigenen Hilflosigkeit in der Trennungszeit mit einem Pastor zusammenkam, der sich in ähnlicher Situation befand. So war ich zunächst der Zuhörende. Der Pastor berichtete, dass seine Frau mit seinen beiden Kindern in einen weiter entfernten Ort gezogen ist. Dort versuche sie, mehr Raum und Energie für ihre Selbstfindung zu gewinnen. Dies hatte zur Folge, dass der Pastor durch den zu zahlenden Ehegattenunterhalt, Kindesunterhalt sowie die eigenen Lebenshaltungskosten immer stärker werdende Einschränkungen hinnehmen musste. Kurzum, er bot ebenfalls Betroffenen leerstehende Zimmer als Mitwohngelegenheit an. Im weiteren Verlauf erfuhr ich, dass die Gemeinde ihm das Wohnrecht, sogar die Stelle des Pastorats aufgekündigt hatte. Schlechtes Beispiel für die Gemeinde! Völlig frustriert sagte er: „Hilf Dir selbst, der liebe Gott schaut auch nur zu“. Zumindest war er in einer Gruppr, die sich im vierwöchigen Rhythmus traf und speziell zum Thema „Partnerschaft, Recht und Ehe“ zum damaligen Zeitpunkt mehr wussten als ich.

Die Mitglieder dieser Gruppe bemühten sich, eine Alternative zu den Machtkämpfen bzw. den aus der Machtlosigkeit und Hilfslosigkeit entstehenden Aggressionen zu entwickeln und sich der durch das Eingehen einer ehelichen Partnerschaft veränderten Lebenssituation verantwortungsvoll zu stellen. Die heiratswilligen Paare in dieser Arbeitsgruppe strebten aufrichtig danach, in wirklicher Zweisamkeit zu leben und einander Vertrauen, Liebe und Hoffnung zu schenken.

Prof. Dr. Lauf, Dozent für Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg äußerte sich zu diesem Thema auf einem meiner Kongresses folgendermaßen:
„Meiner Einschätzung nach bewegen sich eine große Anzahl von Menschen auf einen immer stärkeren Abgrund des Werteverfalls zu. Nicht so sehr die Stärken des Trennungshelfers, Anwälte, Jugendämter, Familiengericht, sondern vielmehr eine Schule im Vorfeld einer Eheschließung und Zeugung eines Kindes wären sinnvoll. Denn die Erziehung eines Kindes beginnt schon vor der Zeugung.“
(Handbuch 1, S. 227.)
Buchtip: Im Namen des Kindes. Plädoyer zur Abschaffung des alleinigen Sorgerechtes von Dr. Uwe Jop.

Es folgt ein Einblick in die bewegenden Erlebnisse einiger Suchender aus diesem Kreis.

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